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Das neue Jahr




Das Internet ist das postmoderne Medium schlechthin. Im Gegensatz zu anderen Staaten, hat der deutschsprachige Raum die M?glichkeiten des Internets noch nicht einmal ansatzweise zu nutzen versucht.
Was die Literatur betrifft, so wachsen die Foren beinahe t?glich aus dem Boden. Was fr?her nur in Tageb?chern oder in Schubladen versteckt wurde, findet sich heute zug?nglich f?r jedermann. Daraus ergeben sich Vor- und Nachteile.
Ein Vorteil ist sicherlich das schnelle zug?nglich machen von Texten von Autor zu Rezipient, der Nachteil ist eine schier un?berschaubare F?lle von Schriftst?cken, die tats?chlich besser in der Schublade geblieben w?ren. Autoren meiden das Netz. Das heisst, im ?ussersten Notfall sind sie mit einer Website vertreten, die sie f?r sich erstellen lassen, aber Arbeit im Netz findet nicht statt. Das widerum ist nicht wirklich ein Vorteil und resultiert sicherlich zum Teil aus der Angst, mit sogenannten Hobbyliteraten in einen Topf geworfen zu werden. Ist das m?glicherweise sogar die Angst davor, im Netz gar nicht bestehen zu k?nnen, weil hier vielmehr der Text in Echtzeit z?hlt als die schon erreichten Lorbeeren, mit denen man sich ansonsten fein schm?cken kann? Oder ist das die fehlende redaktionelle Behandlung, weil man davon ausgeht, dass jemand, der sich im Netz tummelt, liest und schreibt, nicht zu einem bevorzugten Bildungsb?rgertum geh?ren k?nnte?
Die Ber?hrungs?ngste sind gross und die Verlagsanstalten, die tats?chlich Anstalten sind, machen vorgaben, die bisweilen grotesk bis l?cherlich anmuten. Das geh?rt sich f?r ein Wirtschaftsunternehmen. Die Literatur lebt im Netz, die Verlage z?chten sich nur ihren Kleintierzoo. Und gerade weil die Literatur im Netz lebt, bin ich hier vertreten. Hier erreiche ich die Leser unmittelbar und bereichere mich um eine Kommunikation, die auf anderem Wege gar nicht stattfinden k?nnte. Ich erreiche zwar nicht mein gesamtes Lesepublikum, aber das ist auch gar nicht notwendig. Hin und wieder sp?re ich hervorragende Dichter auf, so geschehen in der L?rmenden Akademie, mit denen ich gemeinsam an den unterschiedlichsten Projekten arbeiten kann, wie das neue Webzine "Der L?rmende Zeitschreiber" beweisst. Ohne das Internet w?re die L?rmende Akademie nicht das, was sie heute ist. Wir m?ssen uns davor h?ten, alles schlecht reden zu wollen. Es liegt in des Deutschen Mentalit?t, eben das zu tun und ich bilde da sicher keine Ausnahme.
Ich hatte im letzten Jahr mit meinem ersten Blogversuch, in dem ich Fragmente des Romans "Hahn auf dem Mist" t?glich direkt am Bildschirm entstehen lies, einen ?berraschenden Erfolg, musste das Vorhaben aber einstellen, weil es sehr viele andere Dinge zu tun gab. Jetzt beginne ich von neuem, etwas geplanter und ?berschaubarer, wie ich finde. Aber es werden nicht nur Teile des Romans in ver?nderter Form wieder auftauchen, ich werde auch dem geneigten Publikum etwas von meinen Literaturtheorien zum besten geben. Ich lasse diesen Blog als ein dynamisches Projekt im Raum stehen, das ich gegenw?rtig nicht durchkalkulieren will. Wer sich also wirklich f?r das Folgende interessiert, der tut gut daran, diesen Blog zu abonnieren, denn ich werde kaum t?glich anwesend sein.

In diesem Sinne ein gutes Jahr an alle und schaut euch unbedingt den L?rmenden Zeitschreiber an, den man ?ber die Homepage der L?rmenden Akademie erreichen kann. Und wer immer noch nicht genug bekommen kann oder selbst schreibt, f?r den steht unser Forum zur Verf?gung.

-Perkampus-
31.12.05 03:17
 


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